Einen Hitze-Sommer hat Mitteldeutschland 2021 nicht erlebt, wenigen Tagen mit heißen Temperaturen standen einige kältere und regnerische Perioden gegenüber. Der häufige Wetterwechsel belastet allerdings den Kreislauf und macht besondere Vorsicht bei einer Abkühlung im Freibad oder Badesee noch empfehlenswerter als sonst. Denn damit der Spaß am kühlen Nass nicht tragisch endet, sollten Badende unbedingt ein paar Regeln beachten.

Leichtsinn und Unwissenheit sind die wichtigsten Ursachen von Badeunfällen. Besonders gefährlich ist das Baden in ungesicherten Gewässern, an denen kein Aufsichtspersonal vorhanden ist und im Notfall keine schnelle Erste Hilfe geleistet werden kann. Wer hier badet, riskiert außerdem Verletzungen durch Gegenstände im Wasser oder ein Verfangen in Schlingpflanzen. Ein besonderes Risiko sind auch Kopfsprünge in unbekannte Gewässer, die oft flacher sind als angenommen. Hierbei drohen schwere Verletzungen an Kopf und Wirbelsäule, die mitunter tödlich enden können.

Auch bei bekannten Gewässern ist jedoch Vorsicht geboten, denn ohne vorheriges Abkühlen droht gerade bei großer Hitze ein Kreislaufschock. Auch üppige Mahlzeiten oder Alkoholkonsum vor dem Baden sind keine gute Idee. Ältere Menschen mit Kreislaufproblemen sollten bei zu großer Hitze generell auf das Baden verzichten und lieber mit moderater Temperatur duschen.

Wer im Freibad Abkühlung sucht, sollte unbedingt die Warnhinweise und Verhaltensregeln beachten. Bei einem gut gefüllten Schwimmbad muss immer auch auf andere Badegäste geachtet werden, weshalb Sprünge vom Beckenrand meist generell verboten sind. Eltern sollten stets ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und kleine Kinder niemals allein spielen lassen: Selbst in einem flachen Nichtschwimmerbecken kann es zu tödlichen Unfällen kommen, wenn Kinder dort unbeaufsichtigt spielen.

Eine erhöhte Verletzungsgefahr geht von Wasserrutschen aus. Auch hier sind die Nutzungs- und Warnhinweise an der Rutsche unbedingt einzuhalten. Übermut und Leichtsinn haben hier nichts verloren, nicht nur Ampelsignale müssen unbedingt beachtet werden. Ein zu geringer Abstand zum Vordermann oder gar das Rutschen mit dem Kopf voraus können zu schwersten Verletzungen führen. Zwar werden viele Wasserrutschen Mitteldeutschlands jährlich durch den TÜV Thüringen auf ihre Sicherheit geprüft, aber die Freigabe ist immer an das Einhalten der Regeln geknüpft – auch die Nutzung einer technisch einwandfreien und sicheren Rutsche kann gefährlich werden, wenn Übermütige zu viel riskieren.

TÜV Thüringen – Mit Sicherheit in guten Händen!

Der TÜV Thüringen steht seit über 30 Jahren für Qualität und Sicherheit aus dem Herzen Deutschlands. Wir sind dabei nicht nur ein Bewahrer von Tradition und Technik, sondern auch Partner und Treiber von Innovationen. Hierfür sind unsere 1.100 Mitarbeiter, deren Kompetenz von über 150 Akkreditierungen, Zulassungen und Zertifizierungen auf nationaler und internationaler Ebene bestätigt wird, unersetzlich. Denn durchsetzen können sich Innovationen nur, wenn sie sicher sind und weder Mensch noch Umwelt gefährden. Als unabhängige Instanz haben wir in den letzten 30 Jahren unzählige Produkte und Anlagen geprüft, Unternehmen zertifiziert und Menschen ausgebildet. Auch wenn die Bandbreite dabei längst von Bits und Bytes über menschliche Qualifikationen bis hin zu hunderte Tonnen schweren Maschinen reicht, bleibt eines immer gleich: Wenn wir analysieren, ausbilden, begutachten, informieren, kalibrieren, messen, prüfen oder zertifizieren, steht unser Name zuverlässig und unverrückbar für Qualität und Sicherheit.