Auf dem Thüringer Arbeitssicherheitssymposium (ThASS) trafen sich über 150 Arbeitssicherheits-Experten aus insgesamt 10 Bundesländern in Jena. Bereits zum dritten Mal bot das ThASS eine Experten-Plattform zum Schutz von Leben und Gesundheit am Arbeitsplatz. Thüringens Arbeitsministerin Heike Werner betonte in ihrem Grußwort, dass Arbeitsschutz keine Gängelei seitens der Politik sei, sondern vielmehr eine Frage der Verantwortung von Unternehmen für ihre Beschäftigten.

Das Thüringer Arbeitssicherheitssymposium (ThASS) stand in diesem Jahr unter dem Motto „Sichere Prozesse, sichere Arbeit“. Über 150 Experten beschäftigten sich mit verschiedensten Fragen, die von der Gefährdung durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz über die positiven Effekte eines betrieblichen Gesundheitsmanagements bis zu den Herausforderungen der Digitalisierung in einer alternden Gesellschaft reichten. Hochkarätige Referenten beleuchteten dazu aktuelle Themen der Arbeitssicherheit und zeigten an konkreten Beispielen, wie mit den aktuellen Herausforderungen in der Praxis umgegangen werden kann.

Heike Werner, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, informierte sich schon vor Beginn des Fachsymposiums auf der veranstaltungsbegleitenden Ausstellung über die neuesten Trends in puncto Arbeitsschutz. Unter anderem konnte sie sich am Stand von einer der acht Ausstellerfirmen von den Qualitäten moderner Arbeitssicherheitshandschuhe überzeugen. In ihrem Grußwort betonte Werner die Wichtigkeit des präventiven Arbeitsschutzes. Arbeitsschutz dürfe nicht als Gängelei angesehen werden, sondern sei vielmehr eine Frage der Verantwortung der Unternehmen für ihre Erwerbstätigen, so die Ministerin. Mit Hilfe der Gefährdungsbeurteilungen können Risiken am Arbeitsplatz aufgedeckt und minimiert werden. Aber auch auf Gefährdungen, die von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ausgehen, den digitalen Wandel, die Verdichtung von Arbeit sowie auf die zunehmende Alterung der Erwerbstätigen und den damit verbunden Fachkräftemangel ging Heike Werne in ihrem Grußwort ein. Arbeitsschutz brauche die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure, damit die Arbeit nicht zur Gefahr für die Gesundheit und das Leben der Arbeitnehmer wird.     

Das Thüringer Arbeitssicherheitssymposium ist eine Veranstaltung des TÜV Thüringen, die jährlich abwechselnd mit dem vom Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie organisierten Thüringer Arbeitsschutztag durchgeführt wird.

Thüringens Arbeitsministerin Heike Werner überzeugt sich von den Qualitäten eines Arbeitssicherheitshandschuhs.
Ministerin Heike Werner bei ihrem Grußwort auf dem Thüringer Arbeitssicherheitssymposium in Jena.

TÜV Thüringen – Mit Sicherheit in guten Händen!

Der TÜV Thüringen steht seit 30 Jahren für Qualität und Sicherheit aus dem Herzen Deutschlands. Wir sind dabei nicht nur ein Bewahrer von Tradition und Technik, sondern auch Partner und Treiber von Innovationen. Hierfür sind unsere 1.100 Mitarbeiter, deren Kompetenz von über 150 Akkreditierungen, Zulassungen und Zertifizierungen auf nationaler und internationaler Ebene bestätigt wird, unersetzlich. Denn durchsetzen können sich Innovationen nur, wenn sie sicher sind und weder Mensch noch Umwelt gefährden. Als unabhängige Instanz haben wir in den letzten 30 Jahren unzählige Produkte und Anlagen geprüft, Unternehmen zertifiziert und Menschen ausgebildet. Auch wenn die Bandbreite dabei längst von Bits und Bytes über menschliche Qualifikationen bis hin zu hunderte Tonnen schweren Maschinen reicht, bleibt eines immer gleich: Wenn wir analysieren, ausbilden, begutachten, informieren, kalibrieren, messen, prüfen oder zertifizieren, steht unser Name zuverlässig und unverrückbar für Qualität und Sicherheit.