Anlässlich des aktuellen Autogipfels fordert Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Anwendungsfälle für das Datennetzwerk Mobilität zu schaffen und die stärkere Kontrolle der Emissionen von Verbrennungsmotoren über den gesamten Lebenszyklus.

„Der TÜV-Verband setzt auf Fortschritte im Umwelt- und Klimaschutz mit einer neuen Euro-7-/VII Emissionsvorschrift. Die Europäische Union kann weltweit zum Vorreiter für eine weitere Reduktion von Schadstoff- sowie Treibhausgasemissionen im Straßenverkehr werden. Nach wie vor fehlt aber das klare Bekenntnis, Emissionsmängel an Kraftfahrzeugen auf dem gleichen Niveau zu behandeln wie Sicherheitsmängel. Neben der weiteren Förderung der Elektromobilität und dem Ausbau ihrer Ladeinfrastruktur müssen die Emissionen von Verbrennungsmotoren im gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge schärfer kontrolliert werden.

 Das Vorhaben, bis Ende 2021 ein umfassendes Datennetzwerk Mobilität zu schaffen, muss mit klaren Anwendungsfällen aus allen Mobilitätssektoren unterlegt werden. Der Datenraum Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für die digitale Transformation der gesamten Mobilitätsbranche und die Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle. Der TÜV-Verband hat mit dem TrustCenter-Konzept ein Modell vorgeschlagen, wie mehr Vertrauen in das Teilen von Fahrzeug- und Mobilitätsdaten geschaffen werden kann. Mit Hilfe des TrustCenters können Unternehmen externen Nutzern über eine hochsichere Schnittstelle Daten zur Verfügung stellen. Die freigegebenen Daten können dabei auf den Servern des Unternehmens verbleiben. Das TrustCenter unterstützt bei dieser Transaktion. Der Dateninhaber behält die volle Datensouveränität.“

Weitere Informationen und Kontakt finden Sie auf der Pressemeldung vom TÜV-Verband.