Ärztliches Gutachten

Einschränkungen der Fahreignung können sich auch infolge von Erkrankungen oder körperlichen Beeinträchtigungen (z.B. durch einen Unfall) ergeben. Von besonderer Bedeutung sind hierbei chronische Probleme, die fortlaufend oder zeitweise Einschränkungen wichtiger körperlicher Funktionen mit sich bringen können, vor allem:

  • Herz-, Kreislauferkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen)
  • Erkrankungen des Nervensystems (z.B. Epilepsie, Lähmungen, psychische Erkrankungen)
  • Leber-, Nieren- und Lungenerkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen bzw. Beeinträchtigungen des Bewegungsapparats
  • Schlafstörungen, Schlafapnoesyndrom (oder Tagesschläfrigkeit)
  • Einschränkungen des Seh- und Hörvermögens
  • Gleichgewichtsstörungen

Das Vorliegen entsprechender Erkrankungen ist nicht zwingend mit einer Nichteignung gleichzusetzen!

In Einzelfall ist jedoch zu klären,  wie ausgeprägt mögliche Erkrankungen sind und in wie weit diese im Hinblick auf die Fahreignung ausgeglichen (kompensiert) oder gar vermieden werden können (Stichwort Medikamente).  Um diese Fragen beantworten zu können,  benötigt die Fahrerlaubnisbehörde das Gutachten eines Arztes mit einer besonderen verkehrsmedizinischen Qualifikation.

Unsere Ärzte verfügen über diese Qualifikation und stehen Ihnen mit Ihrer fachlichen Expertise zur Verfügung.

Ärztliche Gutachten werden von Seiten der Fahrerlaubnisbehörde auch bei festgestelltem Drogenkonsum (um den Charakter und das Ausmaß des vorangegangenen Drogenkonsums offenzulegen) oder Hinweisen auf eine Alkoholabhängigkeit angeordnet.

War diese Seite hilfreich für Sie?

Vielen Dank.
Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren!

×