Tauglichkeitsuntersuchungen im Schienenverkehr

Für jeden Lokführer ist seit Inkrafttreten der Triebfahrzeugführerscheinverordnung (TfV) eine Tauglichkeitsuntersuchung Voraussetzung für den Erwerb bzw. die Verlängerung des neuen "Triebfahrzeugführerscheins", der künftig auch europaweit gelten wird.

Bestandteile und Ablauf der Untersuchung

Die Tauglichkeitsüberprüfung besteht in der Regel aus einer medizinischen und psychologischen Untersuchung. Bei der psychologischen Untersuchung stehen die Bearbeitung verschiedener Tests und das Ausfüllen eines Fragebogens am Computer im Mittelpunkt. Im Rahmen der ärztlichen Untersuchung werden Sie umfassend „auf Herz und Nieren“ geprüft. Sie erhalten je eine Tauglichkeitsbescheinigung. Die ärztliche Untersuchung muss bis zum 55. Lebensjahr aller 3 Jahre und danach jährlich wiederholt werden, die psychologische Untersuchung nur bei konkreten Sicherheitsbedenken bzw. auf Wunsch des Arbeitgebers.

Unser Angebot

Tauglichkeits-Untersuchungen bei Triebfahrzeugführern (TfV, Anlage 4)

• Nur psychologisch
• Nur medizinisch (inkl. Laboranalysen)
• Komplettuntersuchungen
• Nachuntersuchungen

Tauglichkeits-Untersuchungen bei Bahnbediensteten (gem. VDV 714)

• Nur psychologisch
• Nur medizinisch (inkl. Laboranalysen)
• Komplettuntersuchungen

Medizinische und psychologische Voraussetzungen für die Tätigkeit des Triebfahrzeugführers

Aus medizinischer Sicht müssen Triebfahrzeugführer über eine gute allgemeine Gesundheit verfügen, dürfen nicht unter gesundheitlichen Störungen leiden oder die Tauglichkeit einschränkende Medikamente und Stoffe einnehmen. Sie benötigen ein ausreichendes Seh- und Hörvermögen und müssen sich auch nach bestandener Einstellungsuntersuchung regelmäßig medizinisch auf ihre Tauglichkeit hin untersuchen lassen.

Aus psychologischer Sicht sind Wahrnehmungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration sowie das Erinnerungs- und Urteilsvermögen wichtige Eigenschaften für einen Triebfahrzeugführer. Hinzu kommen Reaktionsgeschwindigkeit, die Koordination der Handbewegungen und kommunikative Fähigkeiten. Ergänzt wird das psychologische Tauglichkeitsprofil durch Persönlichkeitseigenschaften und persönliche Einstellungen

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