Fachartikel Zeitschrift "Technische Überwachung" - Anlagensicherheitsreport 2014

Beurteilung, Prüfung und Anpassung von "Alt"-Maschinen nach der Europäischen Richtlinie 2006/42/EG - Fluch oder Segen?

Von Ulrich Penndorf (Fachabteilungsleiter Fördertechnik, TÜV Thüringen e.V.)

Der Maschinen- und Anlagenbau zählt zu den bedeutenden, innovativsten und zukunftsorientierten Industriezweigen. Mit der Gründung des Europäischen Binnenmarktes 1993, einem Raum ohne innere Grenzen, wurden die Voraussetzungen für einen freien Warenverzehr, den Austausch von Dienstleistungen, Kapital und Arbeit für das 21. Jahrhundert geschaffen.

Bereits 1989 wurde die 1. Maschinenrichtlinie im Europäischen Rat verabschiedet. Mit ihrem Inkrafttreten 1995 kam es zur Vereinfachung der Rechtsvorschriften. Die nationalen Rechtsvorschriften wurden durch eine einheitliche europäische Regelung abgelöst, Handelshemmnisse abgebaut. Der Richtlinie 89/392/EG folgten die Richtlinien 98/37/EG und 2006/42/EG. Zugleich wurde ein hoher Standard an Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen eingeführt, die zu einer Verringerung des Unfallgeschehens beitrugen.

Die Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen ist für die Sicherheit von Maschinen zwingend notwendig. Die Anforderungen müssen verantwortungsbewusst angewandt werden, um den Stand der Technik bei der Herstellung sowie technische und wirtschaftliche Erfordernisse zu berücksichtigen.

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