Energetische Bewertung und Optimierung von Immobilien

Energieausweis Industriegebäude | Verbrauchsausweis Industriehallen | energetischen Bewertung von Immobilien

Energieausweise für Gebäude

Für neue und bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude ist nach der „Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden" (EnEV) ein Energieausweis zu erstellen. Für bestehende Nichtwohngebäude gilt diese Regelung seit 2009, für bestehende Wohngebäude seit 2008 und für Neubauten bereits seit 2002.

Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energiebedarf des Gebäudes und ist somit ein wichtiges Kriterium für die Vermietung oder den Verkauf von Immobilien. Ein Energieausweis ist jedoch nur 10 Jahre gültig. Auch nach Renovierungs- und Sanierungsarbeiten die Einfluss auf die Energieeffizienz der Immobilie haben, muss ein neuer Energieausweis erstellt werden. Wer keinen oder nur einen ungültigen Energieausweis vorweisen kann, muss mit einem Bußgeld von bis 15.000 EURO rechnen.      

Für Nichtwohngebäude, z.B. Gewerbeimmobilien, können die Eigentümer zwischen einem bedarfs- oder einen verbrauchsbasierten Energieausweis wählen. Der umfangreichere bedarfsorientierte Energieausweis wird auf Grundlage einer umfassenden Untersuchung des tatsächlichen Zustands des Gebäude und der Gebäudetechnik erstellt. Als Mehrwert erhält der Eigentümer dann auch fachlich fundierte Informationen über den energetischen Zustand seines Gebäudes, über eventuelle Schwachstellen und sinnvolle Optimierungsmaßnahmen. Ein Energiebedarfsausweis bildet damit eine gute Grundlage für geplante Modernisierungen des Gebäudes und der Gebäudetechnik.

Der einfachere und preisgünstigere Energieverbrauchsausweis basiert auf einer Auswertung des Energieverbrauches der letzten drei Jahre und hat damit gerade bei Gewerbeimmobilien eine beschränkte Aussagekraft.

Ob Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis, der Energieausweis hat nur eine begrenzte zeitliche Gültigkeit von 10 Jahren.    

Ihre Vorteile

  • Transparente Darstellung des Gebäudezustandes
  • Ableitung von Optimierungspotenzialen und sinnvollen Modernisierungsmaßnahmen
  • Verbesserung des Zeitwertes der Immobilie
  • Senkung der Nebenkosten
  • Modernisierungsmaßnahmen als Hilfe für weitere Potenziale zur Optimierung
  • Erfüllen der Anforderungen aus der EnEV

TÜV Thüringen-Leistungen zur energetischen Bewertung von Immobilien

  • Energieausweise für kommunale Gebäude und Gewerbeimmobilien (Nichtwohngebäude) als Energiebedarfs- oder Energieverbrauchsausweis
  • Entwicklung von Energieeinsparkonzepten
  • Energetische Inspektion von Lüftungs- und Klimaanlagen nach §12 EnEV
  • Energetische Bewertung von Gebäuden und der Versorgungstechnik
  • Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs nach DIN 18599 V
  • Bestandsanalyse der Versorgungstechnik (Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Druckluft, Beleuchtung)
  • Zustandsbewertung der Anlagentechnik unter Berücksichtigung der Anforderungen gemäß EnEV
  • Entwicklung und Bewertung von Energieeinspar- und Versorgungskonzepten unter Berücksichtigung alternativer Versorgungsmöglichkeiten wie z.B. KWK, Eigenstromerzeugung, Wärmepumpen, Abwärmenutzung
  • Baubegleitung, Bauabnahme von Modernisierungsmaßnahmen

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