Lebens- und Futtermittelsicherheit

Lebens- und Futtermittel sind hoch sensible und leicht verderbliche Produkte. Daher müssen alle Erzeuger und Verarbeiter besondere Sorgfalt bei der Arbeit walten lassen und dabei verschiedene Gesetze und Anforderungen einhalten. Unternehmen, die Lebens- oder Futtermittel produzieren, transportieren, verarbeiten oder damit handeln, müssen sicher stellen, dass ihre Produkte in einem ordnungsgemäßen Zustand verbleiben. Die Zertifizierung des firmeneigenen Lebensmittelsicherheits-Managementsystems ist ein gutes Instrument, um dem Kunden bzw. Endverbraucher darzulegen, dass im Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen eingehalten und sichere Lebens- bzw. Futtermittel auf den Markt gebracht werden. 

Vorteile eines zertifizierten Managementsystems in der Lebens- und Futtermittelbranche

Zertifizierte Managementsysteme bieten unseren Kunden aus der Lebens- und Futtermittelbranche sowie Kunden aus dem Zulieferbereich folgende Vorteile:

  • Höheres Vertrauen ihrer Kunden und der Endverbraucher in das Einhalten der geforderten Hygienestandards durch unabhängige Prüfung und Bestätigung
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Effizienzerhöhung und Kostenreduzierung
  • Erschließen neuer Märkte durch die internationale Anerkennung der Zertifizierung
  • Erwerb eines weltweit anerkannten Zertifikats und Prüfzeichens, das für Marketingzwecke eingesetzt werden kann
  • das Managementsystem leistet einen wesentlichen Beitrag zum Risikomanagement im Unternehmen
  • durch das Managementsystem werden Unternehmensstrukturen deutlich, Prozesse transparent und Vorgänge nachvollziehbar

Zertifizierungsangebot für die Lebens- und Futtermittelbranche sowie für Lebensmittelverpackungshersteller

Eine alleinige Zertifizierung nach der DIN EN ISO 9001 ist für Unternehmen der Lebensmittel- beziehungsweise der Futtermittelkette meist nicht ausreichend, so dass sich eine Vielzahl von Standards mit eindeutigem Bezug auf die Produktqualität etabliert haben. Wir zertifizieren Ihr Lebensmittelsicherheits- und Qualitätsmanagementsystem nach verschiedenen internationalen Standards.

FSSC 22000

Der FSSC 22000 Standard (FSSC = Food Safety System Certification) setzt sich aus der ISO 22000 "Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit" und der ISO/TS 22002-1 "Präventivprogramme für Lebensmittelhersteller" bzw. der ISO/TS 22002-4 "Präventivprogramme für Lebensmittelverpackungshersteller" sowie den zusätzlichen FSSC 22000 Anforderungen zusammen. Dieses Lebensmittel-Sicherheits-Management-System kann von Herstellern der Lebensmittel- bzw. Lebensmittelverpackungsbranche angewandt werden.
Diese Norm wurde von der GFSI (Global Food Safety Initiative) anerkannt und ist weltweit gültig.

Im Dezember 2016 veröffentlichte die Foundation FSSC 22000 die vierte Version des internationalen Standards des Zertifizierungssystems für Lebensmittelsicherheit und Qualitätsmanagement. Seit Juli liegt die Version 4.1 vor. Ab dem 1. Januar 2018 wird die neue Version verbindlich.

Die Anforderungen der Version 4.1 des FSSC 22000 Standards finden sie auf der Homepage von FSSC 22000.

DAkkS-Akkreditierungs-Reg.-Nr. D-ZM-16006-04-00

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ISO 22000

Diese Norm ist ein stufenübergreifender, weltweit ausgelegter und zertifizierbarer Standard für Lebensmittelsicherheits-Managementsysteme. Sie umfasst spezielle Anforderungen an Unternehmen der gesamten Lebens- und Futtermittel-Kette und kann von allen involvierten Organisationen, vom Primärerzeuger über Produzenten bis hin zum Einzelhandel, angewendet werden.

Die ISO 22000 wird derzeit vom internationalen Komitee überarbeitet und liegt als Draft International Standard DIS (= Entwurf) vor. Das Komitee plant, die revidierte Norm im Juni 2018 in Kraft zusetzen. Die revidierte ISO 22000 ist nach der High Level Structure aufgebaut. Damit wird es Unternehmen erleichtert, weitere ISO-Managementsystemstandards in ein einheitliches System zu integrieren. Die Norm enthält einen risikobasierten Ansatz und bildet einen PDCA-Zyklus ab. Unternehmen können so ihr Managementsystem sowie die Prinzipien des HACCP gemeinsam darzustellen. Des Weiteren werden die Begriffe CCP, oPRP und PRP klarer beschrieben.

DAkkS-Akkreditierungs-Reg.-Nr. D-ZM-16006-04-00

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HACCP

Die Umsetzung eines firmeneigenen Kontrollsystems nach Hazard Analysis Critical Control Points (HACCP)  wird von jedem Unternehmen der Lebensmittelbranche gefordert.  Kombiniert ein Unternehmen sein HACCP-Konzept mit der DIN EN ISO 9001, verfügt es über ein grundlegendes zertifizierbares Lebensmittel-Qualitätsmanagementsystem.

Hazard Analysis Critical Control Points ist eine Methode zur Analyse und Bewertung relevanter Gefahren sowie zur Beherrschung kritischer Lenkungspunkte bei Lebensmittelherstellern, Herstellern von Lebensmittelverpackungen, Zulieferern sowie in Hotels und in der Gastronomie.

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DIN EN 15593:2008

Diese europäische Norm legt die Anforderungen an das Hygienemanagementsystem von Verpackungen für die Lebensmittelindustrie und deren Zulieferer sowie für Dienstleister der Lagerhaltung und des Transports fest.

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