AZAV – Qualität in der Weiterbildung mit zugelassenen Maßnahmen

AZAV Maßnahmezulassung nach SGB III und AZAV

Sie wollen Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung anbieten?
Dann benötigen Sie für diese Bildungs- und Aktivierungsangebote eine Zulassung, die Sie bei der fachkundigen Stelle des TÜV Thüringen beantragen können.
Voraussetzung für eine Maßnahmezulassung ist die Zulassung des Unternehmens als Träger der Arbeitsförderung im entsprechenden Fachbereich. Der TÜV Thüringen als fachkundige Stelle bietet die Träger- und die Maßnahmezulassung aus einer Hand. Sie profitieren dabei von Synergieeffekten.

Ihre Vorteile der fachkundigen Stelle des TÜV Thüringen

Die Auditoren und Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrungen in der Arbeitsförderung, der Zulassung von Trägern- und Maßnahmen und über hohe Fachkompetenz. Sie besitzen weitreichende Erfahrungen als Auditor und sorgen so für praktikable Lösungen. Sie erhalten rechtssichere Zulassungen und hohe Erfolgsquoten bei Kostenzustimmungsverfahren.
Die fachkundige Stelle arbeitet eng mit anderen Gebieten zusammen, so dass zusätzlich weitere Managementsysteme zertifiziert werden können und Sie von den Synergien profitieren.

Maßnahmezulassung

Die Arbeitsverwaltung in Deutschland vergibt Gutscheine nach den Maßgaben des SGB III, damit die Empfänger mit angepasster Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Maßnahmen, die entsprechende Ziele verfolgen, können zugelassen werden. Solch eine Maßnahmezulassung ist erforderlich für:

  • Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1, 2, 4 und 5 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (Trägerfachbereich 1). Begünstigte erhalten einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein.
  • Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung nach dem vierten Abschnitt des Dritten Kapitels des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, § 81 (Trägerfachbereich 4). Geförderte Teilnehmer erhalten einen Bildungsgutschein.

Die Maßnahme beziehungsweise die Konzeption der Maßnahme muss eine erfolgreiche Teilnahme erwarten lassen. Dazu muss u.a. nachgewiesen werden, dass:

  • das Bildungsziel von der Zielgruppe erreicht werden kann,
  • die Maßnahme für den Arbeitsmarkt relevant ist,
  • das Konzept zweckmäßig und wirtschaftlich ist und angemessene Teilnahmebedingungen beinhaltet.

Die fachkundige Stelle prüft Ihre Konzepte entsprechend den Vorgaben des SGB III und der AZAV einschließlich der Empfehlungen des Beirats nach § 182 SGB III. Potentielle Teilnehmer, die mit Bildungs-, Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheinen ausgestattet sind, können zugelassene Maßnahmen bei Ihnen buchen.

Neuerung der Förderpolitik der Bundesagentur für Arbeit:

Die BA ermöglicht Ihren Kunden seit dem 16.03.2018 die Teilnahme an Maßnahmen zur Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III auch im Rechtskreis SGB III, wenn die/der Teilnehmende dem Personenkreis nach § 116 Abs. 1 SGB III (Rehabilitanden) angehört. Bislang waren diese Maßnahmen spezifisch für Teilnehmende aus dem Rechtskreis SGB II vorgesehen. Künftig können entsprechende Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine mit dieser Zielrichtung auch für Rehabilitanden aushändigt werden, wenn vorher ein entsprechender Förderbedarf festgestellt wurde.

Kosten der Maßnahmezulassung

Wir ermitteln den Preis für Ihre Zulassungen individuell. Dieser richtet sich nach der Anzahl der Maßnahmen, dem Fachbereich und dem Ziel.

Gern unterbreiten wir Ihnen ein passendes, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot. Füllen Sie einfach den untenstehenden Fragebogen aus und senden diesen an uns.

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