Gefährdungsbeurteilung vor Inbetriebnahme von Maschinen

Bei der Neuausrüstung oder Modernisierung von Maschinen und Anlagen dürfen die Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes nicht außen vor bleiben. Der Betreiber einer Maschine ist verpflichtet, vor Inbetriebnahme eine Ermittlung von Restgefährdungen durchzuführen, die von dem Arbeitsmittel selbst und seiner Arbeitsumgebung und den Arbeitsgegenständen, mit denen an dem Arbeitsmittel gearbeitet wird, ausgehen.

Diese Anforderung basiert auf §5 ArbSchG und §3 BetrSichV. Zu beurteilen sind die möglichen Gefährdungen. Daraus müssen noch vor der Verwendung des neuen Arbeitsmittels geeignete Schutzmaßnahmen abgeleitet werden. Bei der Beurteilung werden Gefährdungen von:

  • den Arbeitsmitteln selbst,
  • der Arbeitsumgebung und
  • den Arbeitsgegenständen, an denen Tätigkeiten mit dem Arbeitsmittel durchgeführt werden, analysiert.

Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sind:

  • Dokumentation der Ergebnisse
  • Empfehlung zur Festlegung von Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik
  • Empfehlungen zu Art, Umfang und Fristen für erforderliche Prüfungen
  • Empfehlung zur Festlegung von Fristen für wiederkehrende Prüfungen mit dem Ziel, die fortlaufende sichere Verwendung des Arbeitsmittels zu gewährleisten
  • Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen durch die Ermittlung der Gefährdungen
  • Verbesserung der Rechtssicherheit

War diese Seite hilfreich für Sie?

Vielen Dank.
Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren!

×